
Formholzurne aus Kirschbaum
Foto: luxist/openpr
Schöne Urnen aus Holz – zwei Firmen setzen eine gemeinsame Idee um
„So möcht´ ich nicht begraben sein…“ Diesen Ausspruch kennen viele. Zwischen Discount und Tradition suchen immer mehr Menschen einen angemessenen Rahmen, der beim Abschiednehmen das Leben des Verstorbenen widerspiegelt. Ein Schwarzwälder Unternehmen, welches sonst Uhrengehäuse herstellt und ein Remstaler Manufakturbetrieb für Formholzteile bieten jetzt gemeinsam hochwertige Holzurnen an, die Tradition und Zeitgeist vereinen.
„Holz ist wunderbar: warm, schön, einzigartig. Jedes Holz zeigt durch Struktur, Farbe und Zeichnung die Spuren seines Lebens. Hölzer sind ebenso individuell wie Menschen“, meint Edgar Blümle, Prokurist der Firma K+W Formholztechnik, die im Alltag aus Furnieren Gymnastikringe, Möbelkomponenten und Lenkradkerne in die richtige Form verpresst. Weil K+W Formholztechnik aus Plüderhausen einer der wenigen Manufakturbetriebe ist, der Holzzylinder aus verschiedensten Holzarten fertigt und durch den Beruf seines Vaters das Bestattungsgewerbe vertraut ist, wuchs die Idee, selbst schöne Urnen aus Holz herzustellen.
Begeistert, diese Marktnische zu bedienen, brachte Wolfgang Wochner, Spezialist für edle Uhrengehäuse aus Holz, nicht nur all sein Know-how für die Fertigung der Böden und Deckel, sondern auch die internationalen Vertriebsmöglichkeiten zum Konzept mit ein. Aufgeschlossen für Firmenkooperationen und dem Ziel vor Augen, ein weiteres Standbein für das Unternehmen zu schaffen, wurde aus der Idee ein gemeinsames Projekt. Die Festlegung der Hölzer, die Farben und die Details, sowie die Gestaltung des eigenen Internetauftritts begleitete ein Designbüro aus Schorndorf.
Die erste Kollektion aus Vogelaugenahorn, Nussbaum, Buche oder Kirschbaum mit geheimnisvoll dunklem Deckel können jetzt direkt bestellt werden oder über ein Bestattungsunternehmen bezogen werden.
In Ländern wie der Schweiz ist es nicht unüblich, schon zu Lebzeiten seine Urne auszusuchen oder anfertigen zu lassen. Diese Schmuckurne muss später auch nicht begraben werden sondern kann bei den Angehörigen im Garten seinen Platz finden. Bis zur Liberalisierung der Bestattungspflicht, die in Deutschland und Österreich immer noch gilt, ist noch ein weiter Weg. Die große Mehrheit der Menschen wünscht sich auch hierzulande, dass die Asche der Angehörigen zu Hause ihre letzte Ruhestätte finden darf. Dann wird auch hier aus den „Erdmöbeln“ ein „Kleinmöbel“, welches man gerne ansehen möchte.
Preis: € 125,-
Die aktuelle Kollektion sehen Sie unter www.urno.de. (tk via openpr)














Also ich finde man macht sich ja zu Lebzeiten oft zu wenig Gedanken um den Tod. Das es individuelle Bestattungsmöglichkeiten durch Spezialanfertigungen oder individuelle Produkte gibt gefällt mir. Ich möchte ja auch zu Lebzeiten besondere Dinge besitzen und ivdividuell sein, wieso das nicht nach dem Tod weiterführen und sich auch dort etwas von der Masse abheben?